Presentation Services – Modul 3

Präsentieren und Inszenieren

Überzeugend in Szene setzen beim Präsentieren oder Moderieren mit den Erkenntnissen der Gehirnforschung  


Ihre Botschaft bitte!

Alle wollen gut rüber kommen. Damit die ZuhörerInnen auf-merk-sam sind und sich Ihre Botschaft in Erinnerung behalten. Den wenigsten aber gelingt dies auch.

Stellen Sie sich vor, Sie wären der/die Kreativ-DirektorIn einer Werbeagentur. Was wäre wohl Ihre wichtigste Aufgabe? Doch sicher alles zu unternehmen, um jenes Bild, das Ihr Kunde von seinem Produkt hat, in den Köpfen aller RezipientInnen entstehen zu lassen. Und zwar exakt das gleiche Bild und in allen Köpfen. Nicht nach Zufall sondern gezielt inszeniert. Mit anderen Worten, die Botschaft so zu gestalten, dass sie unmissverständlich ankommt. Die moderne Kommunikationspsychologie kennt diverse Maßnahmen, um im Dialog den Erfolg einer gelungenen Übertragung messbar zu machen. Aber wie ist es in klassischen Monolog-Situationen wie Vorträgen, Präsentationen, Reden oder schlicht in Statements? Da sind Sie ganz allein auf sich gestellt.

 

Die Inszenierung

Um Ihre Botschaft erfolgreich absetzen zu können müssen Sie sich in Szene setzen. Nicht in Form von Kasperliaden, die Zeit der Selbstdarsteller ist endgültig vorbei. Wir wollen heute dagegen authentische, selbstbewusste und glaubwürdige Menschen vor uns stehen sehen. Aber so selbstsicher auch jemand ist, einfach drauf los zu plappern ist auch zu wenig. Denn:
Die Kunst der Inszenierung ist jene, die dem Inhalt die Bedeutung und Aufmerksamkeit gibt, die man für sein Verständnis braucht.

Mit der klock.coMsult-Methode, die auf Erkenntnissen der modernen Gehirnforschung beruht und mit der viele Medienstars erfolgreich arbeiten, erhalten Sie ein wirkungsvolles Tool, das universell für alle Gesprächssituationen einsetzbar ist und leicht erlernbar ist.

 

Zielsetzung

Lernen Sie, wie Sie aus sich einen selbst bewussten Präsentator/eine selbst bewusste Präsentatorin machen, um Ihre ZuhörerInnen zu leiten und Ihnen die Situation nicht entgleitet. Wie Sie nicht als RednerIn ein Zaun-Gast sondern der/die Gast-GeberIn sind und die Zügel nicht mehr aus der Hand geben. Führen Sie durch den Auftritt Ihres Statements und führen Sie die ZuhörerInnen. Vom Anfang bis zum Ende.

 

Inhalt

Die Dramaturgie der zwischenmenschlichen Kommunikation

  • Beispiele aus der Medienwelt
  • Analyse von Medienproduktionen und deren Erkenntnisse
  • So ticken wir, wenn wir kommunizieren – das Gehirn ist die Haupt-Sache
  • Aneinander vorbeireden heißt, nicht gehirngerecht zu sprechen

Die Inszenierung

  • Inszenierung heißt, zu entscheiden, was mache ich und was mache ich nicht!
  • Wie inszeniere ich mich richtig?
  • Beispiele von berühmten Persönlichkeiten, die sich perfekt inszenieren
  • Beispiele von Menschen, die sich NICHT inszenieren
  • Was ist an einer guten Inszenierung zu beachten?
  • Die 4 Eckpfeiler für eine gekonnte Inszenierung

Ihr Statement als neurobiologisches Feuerwerk - Was sage ich wann und wo?

  • Aufmerksamkeit durch Spannung erzeugen
  • Was moderne Gehirnforschung und Alte Griechen gemeinsam haben
  • Der Anfang und das Ende sind das A und O
  • Das zentrale Tool dieser Methode als elektronische Vorlage

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

  • Inszenierung durch visuelle Unterstützung
  • Schlüssigkeit Ihrer Botschaft durch Kino im Kopf
  • Das wichtigste Bild, das Sie zeigen, sind Sie selbst!
  • Überzeugung und Zeigen gehören zusammen
  • Haltung, Gestik, Mimik und Stimme als wichtigste Ausdrucksmittel

Praktische Übungen

  • Anliegen, Wortmeldungen, Präsentationen und Vorträge im Handumdrehen
  • Schlagfertigkeit und Improvisation als „Nebeneffekt“
  • Mittels Feedback Ihre Performance entscheidend verbessern
  • Legen Sie sich Ihre eigene Inszenierungs-Strategie fest
  • Mit Sicherheit und Ausstrahlung sich gekonnt in Szene setzen

 

 

Zielsetzung und Inhalt als ModeratorIn

Das Wort „moderieren“ kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „mäßigen“. Der/die ModertorIn ist also der/die MäßigerIn. Damit ist aber nicht bloß das „Abschwächen“ gemeint sondern vielmehr der „Ausgleich“. Und dies in zweierlei Hinsicht: einerseits der Ausgleich zwischen den Inhalten, die der/die ModeratorIn präsentiert, und andererseits der Ausgleich zwischen diesen Inhalten und den Rezipienten.

Eine ModeratorIn ist demnach eine Person, die ein Gespräch lenkt oder lenkend in eine Kommunikation eingreift, der „rote Faden“, die Drehscheibe, die „durch das Programm führt“, ein/e VerbinderIn, VermittlerIn und diejenige Person, die durch ihre Persönlichkeit den stärksten Einfluss auf den dramaturgischen Bogen des zu moderierenden Ereignisses ausübt, die es somit inszeniert, in Szene setzt.

ModeratorIn zu sein, heißt, ein Tausendsassa zu sein. Sowohl inhaltlich versiert als auch formal souverän. ModeratorIn zu sein, heißt, sich in jeder Situation als GastgeberIn zu sehen und nicht als Zaun-Gast der eigenen Veranstaltung. ModeratorInnen führen. In voller Demut vor einer größtmöglichen verständlichen Vermittlung der Inhalte, aber auch fest entschlossen einem dramaturgischen Bogen folgend.

Wurden früher ausschließlich Profis von Funk und Theater eingeladen, um bei gewissen Anlässen eine Moderation zu übernehmen, so wollen dies heute immer öfter die Verantwortlichen von Unternehmen, Institutionen und öffentlicher Verwaltung selbst machen. Durch eine Veranstaltung zu führen hinterlässt den nachhaltigen Eindruck von Verbundenheit, Kompetenz und Führungsqualität. Dies aber nur, wenn der/die ModeratorIn authentisch wirkt und in der Rolle der Gastgeberin bzw. des Gastgebers überzeugt.

Was auf den ersten Blick wie eine unlösbare Multi-Tasking-Aufgabe aussieht, ist dennoch in wenigen Schritten gut begreifbar. Lernen Sie moderieren: wie Sie auf die Inhalte und das Publikum achten, wie Sie erkennen, das „missing link“ zwischen den zu präsentierenden Inhalten zu finden und die Lücken zu schließen und wie Sie Ihren eigenen Auftritt präsentieren und inszenieren.

Mit dem zentralen Tool der klock.coMsult-Methode erlernen Sie in einem mehrstufigen Aufbau Moderationen zu gestalten, die aus Einleitungs-Statements, Präsentationen und Gesprächsrunden, dem Inszenieren eines interessanten Ablaufes und einem kräftigen Abschluss bestehen.

Falls Sie Moderieren als Hauptberuf anstreben: genießen Sie eine Ausbildung als Radio – oder TV-Moderator, die den Menschen und nicht auswendig gelernte Sätze in den Vordergrund stellt. Oder lassen Sie sich als bereits aktive/r ModeratorIn coachen, um persönliche Entwicklungsfelder besser kennen zu lernen und Problemzonen zu beheben.

 

Thomas Klock:

"Alle charismatischen Persönlichkeiten macht vor allem eines aus: sie nehmen, wenn sie zu Menschen sprechen, das Heft in die Hand, demütig, aber vom Geist des Führens getragen, immer bereit, sie selbst zu sein. Und dabei ist es ihnen vollkommen egal, wie viele Menschen gerade zuhören."

 

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© klock.coMsult Medienberatung und Managementtraining - Ing. Thomas Klock, MSc.